Das bin ich - Annett Schulz.....

Ich bin…

chronisch verliebt
zuweilen kindisch naiv 
dauerhaft romantisch 
direkt und sanftmütig
abenteuerlustig
ängstlich und mutig 
ordnungsliebend durcheinander 
laut und leise 
albern verspielt und tiefsinnig nachdenklich 
unorganisiert strukturiert 
harmoniesüchtig und diskussionsfreudig
Friedens- und Unruhestifterin
Anführerin und Visionistin
Optimist und Träumerin 
kritisch motivierend 
impulsiv dominant……. 

Interessiert an mehr?
Einblick in meinen bisherigen Lebensweg
Mein Herzenswunsch

Bereits als Kind verspürte ich den unendlichen Drang nach Frieden.
Den Frieden unter den Menschen, dass sie sich lieb haben mögen und sich gegenseitig gut behandeln, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.  

Ich konnte es nicht verstehen, das ich meine eigene Meinung nicht sagen durfte und mich entsprechend bewusst gewählt auszudrücken  oder gar besser den Mund zu halten habe. Die Erwachsenen hätten immer Recht, habe ich vermittelt bekommen.
Auch war es mir ein Dorn im Auge, wenn Lehrer Schüler verbal angegriffen und diese vor den übrigen Klassenkameraden runter geputzt haben.
Nur die Wenigsten vermochten sich selbst zu verteidigen, was mich dazu bewegte, für sie einzustehen und das Wort der Gerechtigkeit zu erheben.
Die Benotung und Bewertung meiner Leistungen und Person fiel dafür oft nicht positiv aus.

Ich verstand nicht, warum ich mich mit bestimmten Menschen nicht abgeben darf, nur weil Andere sie nicht mochten.
Ich hasste es mich einem Gruppenzwang ergeben zu müssen, um anerkannt zu werden.
Und warum musste es überhaupt Jemanden geben, der Anderen sagt, was sie mögen dürfen und wie sie was zu tun und zu lassen haben? 

Was ist das Problem daran, wenn ich eine Schulaufgabe auf meine Art löse und dennoch zum richtigen Ergebnis komme?
Warum gibt es die Thematik der Interpretation von Texten, wenn es jedoch gefordert wird, das wieder zu geben, was der Lehrer hören will (seine Interpretation)? 
Es gab bereits genug Reibungspunkte in meiner Kinderzeit, die mich antrieben um Widerstand zu leisten. 

"Hättest du dich mehr angepasst, wärst du nicht so viel allein gewesen. Du hast dich mit deiner Art selbst immer wieder ausgegrenzt und zum Einzelgänger gemacht!"

Worte einer ehemaligen Schulkameradin zu mir (ca. 25 Jahre nach Beendigung unserer gemeinsamen Schulzeit)

Ihre Worte hallten lange in mir nach.
Ich verspürte jedoch keinen Groll, sondern unendliche Genugtuung und Dankbarkeit gegenüber mir  und meinem AndersSein. 

Ich wollte Frieden – untereinander.
Ich wollte Spaß und Freude.
Ich wollte Gleichberechtigung aller Menschen.
Ich wollte Anerkennung einer selbst, wie man ist.
Ich wollte die Freiheit, so sein zu können, wie ich bzw. jeder Einzelne ist.
Ich wollte die Abschaffung der Diskriminierung und des Hierarchie-Denkens und Handelns. 
Ich wollte die Erlaubnis dafür, die Dinge auf eigene Art tun zu können. 
Ich wollte Leichtigkeit

Aus ich wollte, ist mein Herzenswunsch, meine Berufung geworden! 

Mein beruflicher Weg

Nach dem Abitur zog es mich aus der Kleinstadt nach Berlin zum Studium des Bauingenieurwesens mit der Vertiefungsrichtung Baubetrieb und Projektsteuerung.  

Ich wusste zunächst nicht so recht, was ich beruflich machen möchte. Ich wollte definitiv keine Friseurin, Verkäuferin, Bankangestellte oder Erzieherin werden. Durch verschiedenste Praktikas während meiner Schulzeit kam ich auf den Bereich Bau.
Ich fühlte mich sehr wohl unter den Männern, weil es so unkompliziert war.
Ich genoss den Luxus die überwiegende Arbeitszeit draußen verbringen zu können.

Das ist mal `was Außergewöhnliches, dachte ich und eigentlich so ganz untypisch für eine Frau.

Das Erschaffen und Umsetzen von Ideen, sowie die Arbeit mit den unterschiedlichsten Menschen an einem gemeinsamen Projekt haben mich schon immer sehr fasziniert. Menschen zusammen bringen und miteinander verknüpfen für eine gemeinsame Sache war und ist bis heute meine Leidenschaft.

Das Studium selbst lehrte mich nicht nur fachliches Wissen. Ich lernte die Vielfältigkeit der Menschen kennen.
Es faszinierte mich, das es trotz der Unterschiede keinen Unterschied macht, wie alt man ist, wie man aussieht, woher man kommt.
Das ein liebevolles, friedvolles und freundschaftliches Miteinander trotz der Unterschiede durchaus möglich ist.

Im Anschluss meines Studiums war ich 14 Jahre lang erfolgreich als Projektmanagerin und Projektleiterin für Großbauvorhaben in verschiedenen Unternehmen als auch auf selbstständiger Basis tätig.  Manchmal kein leichtes Unterfangen sich als Frau in einer Männerdomäne Gehör und Sicht zu verschaffen. So unkompliziert das Zusammenarbeiten mit den Männern auch war, dennoch stieß ich immer wieder an das eingebrannte und gesellschaftliche Mann-Frau-Gehabe. Ich versuchte mich anzupassen und lernte, wie es sich schiert als Businessfrau aufzutreten. Ich lernte knallhart, strukturiert und durchsetzungsstark zu sein. Ich verkörperte alles im Griff zu haben, auch wenn ich manchmal keinen blassen Schimmer über die Thematik hatte. Ich studierte die Art, wie man als Führungskraft zu sein hat. Ich strebte die Perfektion an, um zu beweisen, das ich es kann. Und ich konnte. Sogar richtig gut. Das Einzige, was ich nicht konnte, war, diese Rolle ständig aufrecht zu erhalten. Immer wieder stieß ich an meine persönlichen Grenzen zu meinen ganz persönlichen Werten, Vorstellungen und dem tiefen Drang frei zu sein und die Dinge auf meine Art tun zu wollen. Ich rüttelte an Systemen. Ich hinterfragte Regeln und Vorschriften auf ihre Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit. Ich brach sie, wenn ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte. Ich lieferte auf meine Art. Es knallte mit den Vorgesetzten, die sich teilweise mit meinen Ergebnissen schmückten. 

Es war eine sehr aufregende und lehrreiche Zeit für mich.

Folgendes ist mir jedoch immer wieder begegnet
wie elementar Kommunikation, Beziehungen, Einstellungen, Werte, Struktur und Prozesse sind. Diese Faktoren entscheiden darüber, ob etwas gelingt oder nicht. Diese Themen sind in allen Lebensbereichen entscheidend, um ein erfülltes, glückliches und erfolgreiches, sowie gesundes Leben zu führen. 

Ich bin Teamleaderin, durch und durch.
Meine Werte stützen sich auf ein kollegiales, respektvolles, anerkennendes und auf Augenhöhe miteinander arbeiten.  

Mein (Um)Bruch

Meine Leidenschaft für die Projektarbeit und dem Drang erfolgreich als Frau in Führungsebene zu sein, trieb mich soweit an, dass ich zwischendurch immer wieder den Blick für mich selbst verlor. Ich fühlte mich oft zerrissen zwischen den Ideologien, Erwartungen, Anspruchshaltungen – meiner eigenen und anderer an mich. Hinzu kam, das ich als allein erziehende Mutter genau den gleichen Anspruch erhegte für meine Tochter vollends da sein wollen. Der Umgang mit ihrer stark ausgeprägten ADHS und die immer wieder kehrenden Konflikte zwischen dem Vater meiner Tochter und mir beanspruchten mich zunehmend.  
Ich kam immer häufiger in Loyalitätskonflikte und schlitterte ständig an einem Burnout vorbei.
Mein Leben bestand in den letzten Jahren meiner Tätigkeit als Bauingenieurin zu großen Teilen aus Hetzerei. Der Hetzerei zwischen Karriere, Mutter, Frau und Partnerin zu sein
Der große Bruch ereignete sich Ende 2015. Meine Tochter kehrte aus dem geführten Wechselmodell mit ihrem Vater nicht zu mir zurück und blieb dort. Von jetzt auf gleich fiel eine Aufgabe von mir ab, die ich 11 Jahre lang inne hatte. Ich wurde in die Situation gebracht, das ich mich plötzlich nur noch um mich selbst zu kümmern habe. Ich war überfordert, enttäuscht, wütend, fühlte mich hilflos und war verzweifelt. Ich stürzte mich als Ablenkung in die Arbeit, stellte mich den kommenden gerichtlichen Auseinandersetzungen mit erhobenen Hauptes. Bloß nichts anmerken lassen und kämpfen. Es brachte mir nichts, außer noch mehr Verzweiflung und Traurigkeit. Meine Tochter lehnte jeglichen Kontakt ca. 1,5 Jahre lang ab.
Das Arbeitspensum und der Arbeitsumfang nahmen zu. Irgendwann empfand ich keine Erfüllung mehr dabei. Ich fühlte mich unverstanden, nicht genug gewertschätzt…und vor allem müde sowie erschöpft. Ich konnte nicht mehr. Und ich wollte nicht mehr. 

Ich traf eine Entscheidung.
Die Entscheidung einen kompletten Break zu machen. Aus zu steigen.
Mir die Zeit und Ruhe zu gönnen, die es braucht zu reflektieren und zu mir zu kommen. 
Was sich zunächst als größter Schicksalsschlag in meinem Leben zeigte, offenbarte sich mit der Zeit als ein wertvolles Geschenk für mich.

Ich ließ all Bekanntes und Erwartungen los und begab mich auf eine Reise. Eine Reise, um mich selbst wieder zu entdecken.
Diese Reise offenbarte mir unter anderem einen neuen beruflichen Wirkungsbereich.

Beruflich neue Wege, eine neue Aufgabe oder vielleicht sogar meine vorgesehene Lebensaufgabe?! 
Wer weiß das schon so genau 😉

Diese Reise öffnete Türen in mir, die ich über viele Jahre hinweg Stück für Stück verschlossen hatte. 
Diese Reise beschenkte mich mit einer neuen Wahrnehmung von mir selbst, über das Leben und ließ (neue) Beziehungen (neu) wachsen. 
 
Ich durfte lernen dem Leben und mir zu vertrauen
Ich durfte wieder lernen mich selbst und das Leben wahrlich zu lieben

Ich durfte lernen zurück zu treten und zu genießen.
Ich erfuhr, wie schön es ist, den Dingen ihren eigenen Lauf zu geben

Die Reise ist noch lange nicht zu Ende und darüber bin ich von Herzen froh und dankbar
 
Meine Tochter hat ihren eigenen Weg beschritten.  Uns wurde eine neue Art der Beziehung geschenkt, die inniger nicht sein könnte. 
 

Meine Stärken sind

Probleme als Herausforderungen sehen
anderen Menschen eine Stütze sein
ohne Ende Ideen zu entwickeln 
anpacken und weiter machen
unnötige Regeln “brechen”
Kreative Lösungen finden
groß denkend 
hochsensibel
koordinieren
organisieren
motivieren
inspirieren
klar sein

Meine Vita
2020

Weiterbildung in NLP an der Fritzsch-Akademie Berlin
Ausbildung und Abschluss zur Yogalehrerin Bhakti-Yoga (200h) bei Bhakti-Yoga-Summer auf Bali 

2017

Abschluss zum systemischen Coach am Institut für Bildungscoaching  
Abschluss als Faszientrainerin und Brainfittrainerin an der AHAB-Akademie in Berlin 

2016

Ausbildung und Abschluss zum Entspannungscoach beim IEK Berlin

2015 - heute
Weiterbildungen in
Kundalini-Yoga, Vinyasa Yoga, Hatha Yoga, Meditation, Pranayama, Energiearbeit, Massagetechniken 
in Deutschland und auf Bali 
2005 – heute
Weiterbildungen / Seminare / Selbststudium zu den Themen: 
Stressmanagement, Resilienz, Teamführung,  
MBSR (Stressbewältigung durch Achtsamkeit), Psychologie, ADHS, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Mitarbeiterführung
2004
Geburt meiner wundervollen Tochter 
2002-2016
Bauingenieurin
Tätigkeit als Projektmanagerin und Projektleiterin von Großbauvorhaben (Projektentwicklung & -umsetzung, Bestandsbetreuung) 
2002
Abschluss Dipl. Bauingenieurin an der HTW Berlin
(Vertiefung Baubetrieb-Projektsteuerung-Management)
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